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Unterricht im Hochgebirge

Entdecken & Erleben: Unterricht im Hochgebirge des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch
(Primar- bis Sekundarstufe II – Medienmitteilung 2017: Unterricht im Hochgebirge)

Ein erlebnisreiches und einzigartiges Angebot ausserhalb des Schulzimmers bilden die Projektwochen im Hochgebirge. Dabei soll Kindern und Jugendlichen die vielseitige Lern- und Erlebniswelt einer eindrücklichen Kultur- und Naturlandschaft zugänglich gemacht, wertvolle Kompetenzen gefördert und das Interesse an sportlichen Aktivitäten im alpinen Gelände geweckt werden. 2017 führten sieben Klassen der Primar- bis Sekundarstufe II eine Projektwoche durch. Fünf spannende Tage fernab von Handyempfang standen jeweils auf dem Programm, in denen die Jugendlichen den vielseitigen und faszinierenden Alpenraum erforschten und dessen Bedeutung für Mensch und Umwelt entdeckten. Dank Unterstützung des SAC und den Stiftungen Mercator Schweiz, Paul Schiller sowie education21 können in den kommenden Jahren weitere Projektwochen durchgeführt werden, die auf einer sorgfältigen Vor- und Nachbereitung im Schulzimmer aufbauen.

Für Sommer 2018 suchen wir noch interessierte Klassen, die  eine unvergessliche Woche im Hochgebirge erleben wollen.
Interessiert? Dann melden Sie sich jetzt bei uns.

Rückmeldungen von Schülerinnen und Schüler

  • Ich bin stolz, dass ich auf dem Gletscher war und die Spalten gesehen habe!
  • Ich war sehr beeindruckt wie man dort oben lebt – ohne Netz, Trinkwasser (…) Aber dass es auch schön ist, weil man viele neue Dinge lernt und sieht
  • Ich lernte Vieles über die Alpen, wie man mit der Natur umgeht und dass man beim Wandern immer auf die anderen achten muss.
  • Ich würde vom Klettern und von der Gletschertour erzählen (…) und von den gemeinsamen Abendspaziergängen, weil wir dort immer Spass hatten und einander geholfen haben.
  • Was man alles aus einem Felsen herauslesen kann.
  • Der Sternenhimmel am Morgen früh war wunderschön!
  • Dass Strahlern war spassig, auch wenn wir zuerst den Schnee wegputzen mussten!
  • Wir haben viel Pflanzen gesehen (Alpenrosen, Erika, Flechten, verblühter PurpurEnzian, Wollgras..)
  • Mein Highlight war der erste Schritt auf dem Gletscher und die Eisschraube ins Eis zu schrauben.
  • Man kann etwas nicht sofort entscheiden (z.B. Erhöhung einer Staumauer).
  • Ich habe gelernt, weshalb Schutz und Nutzen der Natur wichtig sind, wie Strom entsteht, wie Erna (Hüttenwartin) arbeitet und wie man klettert.
  • Ich will weniger lang unter der Dusche stehen um Wasser und Strom zu sparen.
  • Ich schaue darauf, dass ich Abfall trenne.
  • Ich werde diese Woche nie vergessen.

Rückmeldungen von Lehrpersonen

  • Nach einer abwechslungsreichen, spannenden, gar erfüllenden Projektwoche mit meiner Klasse in der Bächlitalhütte SAC, sind wir am Freitagmorgen bei Sonnenaufgang zum Abstieg gestartet. Die sichtlich zufriedenen SuS haben sich in kleinen Gruppen aufgeteilt und sind so über den wunderschön beleuchteten Bächlisboden gewandert. In dieser filmreifen Szene konnte ich nochmals alle Erlebnisse, Strapazen, Freuden und Befürchtungen revue passieren lassen. Die Gesichtsausdrücke meiner SuS haben mir die bisher eindrucksvollste Rückmeldung zu dieser Woche, zu ihrer Schulzeit allgemein, gegeben. Es war eine Mischung aus Stolz, Erleichterung, Vorfreude und Wehmut in den Gesichtern abzulesen. Ein für mich unvergesslicher Moment in meinem Lehrerleben.
  • Die Resonanz zu Hause war riesengross! Kinder haben noch Wochen nach dem Lager zu Hause erzählt.
  • Ich würde diese Woche sofort wieder machen. Denn die SuS lernen sich und die Klasse anders kennen, weil das Umfeld für sie eher unbekannt ist. Weiter können viele aktuelle Themen besprochen und verknüpft werden, dies nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.
  • Es het ungloublech gfäggt! Die Woche im Gebirge schweisst die Klasse zusammen und lehrt die Kids, auch Ängste und Grenzen zu erfahren oder zu überwinden. Die Hilfsbereitschaft untereinander ist sehr gross!