Menü
DE| FR| IT| EN
unesco_welterbe_jungfrau_aletsch_header_7_Forschen

Monitoring

Um den Anforderungen des Natur Welterbes gerecht zu werden, wurde in Zusammenarbeit mit dem „Centre for Development and Environment“ (CDE) an der Universität Bern ein Gebietsmonitoring entwickelt, das Veränderungen in der Welterbe-Region in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft aufzeigt. Die Erkenntnisse aus dem Monitoring bilden die Grundlage für die Früherkennung von Problemen oder Gefahren, die Erarbeitung von Massnahmen, wie auch für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für eine spezifische Thematik oder Problematik. Weiter ergibt sich daraus die Möglichkeit, Aussagen über die nachhaltige Regionalentwicklung zu machen, die Bestandteil und Ziel des Managementplans des Welterbes ist.

Mit einem Set von Indikatoren die Entwicklung sichtbar machen

Kurzgefasst ergeben sich aus den Aufnahmekriterien der UNESCO und den Zielen des Managementplans verschiedene Zielbereiche und Wertungsdimensionen. Die Beurteilung der Entwicklung erfolgt anhand von über 30 verschiedenen Indikatoren, die jeweils einem Zielbereich angehören. Dies ermöglicht die Dynamik der Welterbe-Region möglichst breit zu erfassen. Mit dem Indikatorenset können Veränderungen der zentralen Wertungsdimensionen und Zielbereiche in der Welterbe-Region abgebildet, laufende Entwicklungen im Natur-, Lebens- und Wirtschaftsraum dokumentiert und Gefährdungen identifiziert werden.

Meilensteine im Gebietsmonitoring

  • 2011 wurde mit dem ersten Monitoringbericht (t0) eine Gebietsbeurteilung vorgenommen, welche den Ausgangspunkt des langfristigen Monitorings darstellt. Der Bericht bestätigte die hohen Werte in der Welterbe-Region und zeigte auf, in welchen Bereichen laufende Veränderungen eine Gefährdung darstellen.
  • 2016 folgte der zweite Monitoringbericht (t1), der weitere Indikatoren vertieft analysiert und diskutiert.
  • Publikationsserie “Einblicke – Ausblicke” dokumentiert die Veränderungen im Welterbegebiet