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Suonen – die Lebensadern

Die Bewohner der niederschlagsarmen Gebiete an den südexponierten Hängen des Wallis müssen sich seit Jahrhunderten mit der Trockenheit arrangieren. In künstlich angelegten Kanälen, den Suonen, zweigen die Walliser das Wasser von den Gletscherbächen ab und leiten es auf die Felder und Matten. Die Wyssa im Gredetschtal oder die Niwärch-Suone im Baltschiedertal sind eindrückliche Beispiele für den Kampf um das überlebenswichtige Nass.