![]() DE | EN
|
Welterbe-RegionDie majestätische Bergwelt von Eiger, Mönch und Jungfrau, der Grosse Aletschgletscher mit dem faszinierenden Aletschwald aus uralten Lärchen und Arven, die traditionellen Kulturlandschaften mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen rund um das Bietschhorn, die beeindruckende Walliser Felsensteppe entlang der Lötschberg Südrampe, die Blüemlisalpgruppe mit Petersgrat und Kanderfirn sowie das Aarmassiv bis hin zur Grimsel - sie alle gehören zu einer in ihrer Vielfalt und Schönheit herausragenden Landschaft. Die Welterbe-Region liegt im Übergangsbereich Nordalpen / Zentralalpen. Die klimatischen und topografischen Gegensätze zwischen der nord- und inneralpinen Zone haben zu unterschiedlichen natur- und menschengeprägten Ökosystemen und auch Nutzungssystemen geführt. Doch weder die Naturlandschaft, welche das Weltnaturerbe als solches auszeichnet, noch die das Welterbe-Gebiet umgebende Kulturlandschaft sind in sich statisch. Sowohl die Natur- als auch die Kulturlandschaft sind einer Dynamik unterworfen, die ständig Veränderungen hervorruft und die dazu führen, dass sich Natur- und Kulturlandschaft gegenseitig beeinflussen. Die wohl grösste Herausforderung im Gebiets-Management des Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch liegt deshalb im Spannungsfeld zwischen dem als Welterbe ausgezeichneten Naturraum (= Welterbe-Gebiet) und der direkt angrenzenden Kulturlandschaft. Es ist das erklärte Ziel der Standortgemeinden, das Gebiet in seiner gesamten Vielfalt für die heutige und für die kommenden Generationen zu erhalten und dabei eine nachhaltige Entwicklung als Wirtschafts-, Lebens-, Erholungs- und Naturraum gemäss Charta vom Konkordiaplatz anzustreben. (Text als pdf)
Weitere InformationenZum Welterbe-Perimeter und Welterbe-Region Publireportage "Gesamtkunstwerk der Alpen" Kulturwege Schweiz 2006, ViaStoria Schweiz (269 KB) Artikel "Hommage an eine Gebrigslandschaft", Die Alpen 4/2002, SAC Schweiz (719 KB) Artikel "Wandern im UNESCO-Weltnaturerbe, Die Alpen 10/2005, SAC Schweiz (585 KB) "Kein Gebilde der Natur, dass ich jemals sah, ist vergleichbar mit der Erhabenheit jener überwältigenden Bergmauer, die, scheinbar in der Luft schwebend, sich dem entzückten Auge in Lauterbrunnen und Grindelwald zeigt. Die Hügel zu ihren Füssen, stehen in einem höchst wirkunsvollen Gegensatz zur ernsten Grossartigkeit dieser Berge. Im ganzen Bereich der Alpen gibt es keinen Eisstrom, der den Adel des Aletschgletschers erreicht, wie er in einer königlichen Kurve sich herabschwingt von der Kammhöhe des Gebirges in die Wälder des Rhonetales. Und kein anderer Berg, keine der Nadeln der Montblanc-Gruppe noch selbst das Matterhorn besitzt eine schönere Linie als der Eiger, der wie ein Ungeheuer sich gen Himmel reckt." Leslie Stephen, Erstbegeher von Bietschhorn, Blüemlisalphorn, Schreckhorn und Zinalrothorn sowie der Übergänge Jungfraujoch, Eigerjoch und Fiescherjoch
|
|
|||||||



